Leadership & Persönliche Entwicklung

CAS Führungskompetenz Konfliktmanagement


7. Durchführung

Übersicht

Programmbeschreibung

Systemische Ansätze zum Konfliktmanagement, mediative Vermittlungskompetenz und vertiefte analytische sowie kommunikative Fähigkeiten sind Kernbestandteile dieses Lehrgangs.

Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sind die Umsetzung und die Arbeit an vorgegebenen oder von den Teilnehmenden eingebrachten Fällen zentral. Mit verschiedenen Unterrichtsformen (Vorträge, Gruppenübungen, Diskussionen, Einzel-arbeit, Rollenspiele, Reflexionsübungen etc.) wird die Theorie in die Praxis übersetzt.

Zielgruppe

Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen, Führungskräfte aus Verwaltung und öffentlichem Bereich, Geschäftsleitungsmitglieder aus KMU, Projekt- und Teamleitende, AnwältInnen, Personalverantwortliche, interne und externe BeraterInnen.

Infos

Startdatum
Dauer
17 Tage
Anmeldefrist
Anzahl ECTS Punkte
10
Erfahrung
Inhaber / Gründer
Unternehmensleitung
Höhere Führungskraft
Bereichsleitende
High Potential
Programmtyp
Zertifikat
Preis
CHF 12'900.-
Spezialpreise
Frühbucherrabatt: CHF 11'900.– bei Anmeldung bis Ende August 2019.
10 % Preisreduktion für Mitglieder des Verbands der Personal- und Ausbildungsfachleute
(Vermerk: «Mitglied VPA»).
Durchführungsort
verschiedene Orte in der Schweiz
Einzelmodul buchbar
Nein
Flexibler Einstieg möglich
Nein
Programmsprache
Deutsch

Ihr Nutzen

In der Art und Weise, wie Führungspersonen mit den Konflikten umgehen, schaffen und prägen sie die Unternehmenskultur und können so auch präventiv wirken. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten ist eine Lern- und Entwicklungschance für das Unternehmen und die dort arbeitenden Menschen.
Systemische Ansätze zum Konfliktmanagement, mediative Vermittlungskompetenz und vertiefte analytische sowie kommunikative Fähigkeiten sind Kernbestandteile dieses Lehrgangs.

Bewerbungsvoraussetzungen

Der CAS-Lehrgang «Konfliktlösung in Unternehmen und Verwaltung» richtet sich an Führungskräfte mit einem Abschluss auf Tertiärstufe und  Berufserfahrung. In Ausnahmefällen können auch Personen mit gleichwertiger Qualifikation sowie entsprechender Berufserfahrung zugelassen werden. Der Entscheid liegt bei der Leitung des Studiengangs.

Programmstruktur

Der Lehrgang dauert 17 Tage in fünf Modulen.

Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sind die Umsetzung und die Arbeit an vorgegebenen oder von den Teilnehmenden eingebrachten Fällen zentral. Mit verschiedenen Unterrichtsformen (Vorträge, Gruppenübungen, Diskussionen, Einzelarbeit, Rollenspiele, Reflexionsübungen etc.) wird die Theorie in die Praxis übersetzt.

Inhalte & Faculty

Modul 1:

Einführung in das systemische und mediative Konfliktverständnis
Es wird ein Überblick über die Theorie und Praxis der Entstehung, Funktion und Lösung von Konflikten vermittelt. Damit wird die Basis geschaffen für die Analyse von Konflikten und die Entwicklung von Lösungsstrategien im Führungsalltag.

Leitung: Ljubjana Wüstehube/Torsten Groth
 

Modul 2

Die Kraft der Emotionen nutzen, von der Konfrontation zur Kooperation führen
In einem Überblick wird die Palette der Konfliktlösungsmethoden aufgezeigt. Die Rolle der negativen Emotionen in Konflikten wird erläutert und mit der «Klärungshilfe für Führungskräfte» ein strukturiertes Vorgehen zur konstruktiven Konfliktbearbeitung vermittelt. Die eigene Persönlichkeit als «Instrument» in der Konfliktlösung wird gestärkt.

Leitung: Thomas Flucher/Adrian Kunzmann
 

Modul 3

Mediation und mediatives Handeln
Das Konzept der Mediation wird vorgestellt. Die mediative Grundhaltung wird entwickelt und mediatives Instrumentarium erprobt. Besonders geachtet wird auf Rollenklarheit. Es werden eigene Anwendungsmöglichkeiten für das mediative Handeln entdeckt sowie die Chancen und Grenzen erörtert. Am Ende des Moduls wird gemeinsam auf das bisher Gelernte zurückgeschaut.

Leitung: Thomas Flucher/Otmar Schneider
 

Modul 4

Praxis und Reflexion des mediativen Führungshandelns
Der Akzent liegt auf der Verknüpfung von systemischen Denkmodellen mit praktischem mediativen Handeln. Es werden Interventionen erarbeitet und in Rollenspielen ausprobiert, welche die Beziehungsqualität, die Organisationskultur und die Konfliktdynamik berücksichtigen. Dabei geht es um Verhandeln und Konfliktlösung mit einzelnen Mitarbeitenden, in Teams oder grösseren Organisationseinheiten.

Leitung: Ljubjana Wüstehube/Dirk Splinter
 

Modul 5

Management, Konfliktlösung und Führung von Organisationen
Unternehmen und Organisationen mit ihren Subsystemen werden gesamthaft betrachtet. Paradoxien und unterschiedliche Kommunikationsmuster werden beleuchtet. Rolle, Funktion und eigene Wirkung von Führungskräften in diesem Gefüge werden reflektiert. Schliesslich bleibt zu prüfen, welche Lehren aus der Konfliktlösung gezogen und wie sie in die Organisation eingebracht werden können.

Leitung: Torsten Groth/Ljubjana Wüstehube; Gast: Prof. Johannes Rüegg-Stürm

Bewerbung

Ihre Bewerbung

Anmelden können Sie sich online unter www.irp.unisg.ch oder mit dem Talon in der Broschüre per Post an: Universität St.Gallen, Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis (IRPHSG), Bodanstrasse 4, 9000 St.Gallen.

Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung folgende Unterlagen bei:

  • Curriculum vitae
  • Ausbildungsnachweis

Weitere Informationen

Testimonials

«Die umfangreiche Thematik der Konfliktlösung wurde von sehr kompetenten Dozierenden aus unterschiedlichen Perspektiven auf Augenhöhe vermittelt. Zahlreiche Rollenspiele und Übungen haben dazu beigetragen, dass ich viel in meinen beruflichen Alltag integrieren kann.»
Urs Ryffel
Urs Ryffel
Mitglied Geschäftsleitung Oberholzer AG, Wetzikon
«An dieser Ausbildung hat mir die fachliche Tiefe, die Kompetenz der Ausbildner und der Praxisbezug sehr gefallen. Es hat mich beeindruckt, dass es gelungen ist, Führungspersonen aus allen Altersklassen mit ihren unterschiedlichen Erwartungen abzuholen. Ich als ‹alter› Führungshase fühle mich nun wieder vertraut mit den neuen Instrumenten!»
Harry Haslimann
Harry Haslimann
Leiter Care, SUVA St.Gallen
«Diese Ausbildung hat mir aufgezeigt, wie mit neuen, vom Recht losgelösten Lösungswegen Konflikte analysiert und angegangen werden können. Auch lernte ich Methoden kennen, die mir als Führungskraft zeigen, wie man auf eine einvernehmliche Weise mit den Konfliktparteien gute und nachhaltige Lösungen findet. Nebenbei habe ich in diesem Kurs mehr über gute Führung gelernt als manch ein Führungskurs vermitteln könnte!»
Lucia Eigensatz
Lucia Eigensatz
Rechtsanwältin, Departementssekretärin, Departement Schule und Sport Stadt Winterthur

Warum HSG?

Mit einer Weiterbildung an der Universität St.Gallen (HSG), einer der führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas, schaffen Sie sich die besten Voraussetzungen für Ihre Zukunft. Die HSG ist mehr als ein Lernplatz, sie ist ein Ort der Inspiration, der Sie zum Denken anregt. Sie eignen sich aktuelles Wissen von hoher Praxisrelevanz an und gewinnen wertvolle Erkenntnisse. Dadurch sind Sie in der Lage, einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und zu Ihrer persönlichen Entwicklung zu leisten. "From insight to impact" ist nicht nur unsere Botschaft, es ist ein Versprechen, an dem wir uns messen lassen.

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