Drive Innovation
Viele Menschen denken, sie seien nicht kreativ. Doch Kreativität ist gar nicht so eine seltene Fähigkeit, wie viele meinen. Das trifft auch auf Innovation zu. «Innovativ sein» oder «ein innovatives Projekt leiten» hört sich schwierig an, aber alles was es wirklich dafür braucht, ist der eigene Wille sowie ein adäquater Werkzeugkasten. Das Beste an der Sache? Sie können diesen Werkzeugkasten auch in Ihrer Firma mit echtem Impact zur Anwendung bringen.

Ideenbildung durch Gamifizierung

Eine Automobilfirma beabsichtigte ihre (digitale) Strategie anzupassen.

Eine Gamifizierungsansatz wurde gewählt, um neue digitale Services und Produkte zu kreieren, aber nicht top-down sondern bottom-up. Vielversprechende Ideen wurden mit der «lean-start-up»-Methode entwickelt. Anschliessend wurden die besten Ideen implementiert.  Heute bilden diese die Eckpunkte einer vollumfänglichen Digital-Transformations-Strategie.

Ideenbildung durch Gamifizierung

Frugale Innovation

Oliver Gassmann über «frugale Innovation», d.h. die Entwicklung von Produkten für die breite Masse in aufstrebenden Märkten wie bpsw. Indien, China, Afrika.

«Design Thinking»

Design Thinking ist eine Entwicklung, die in letzter Zeit in der Managementgemeinde für grosses Aufsehen gesorgt hat. Das Institut für Informationsmanagement der Universität St. Gallen, der akademischen Heimat aller drei Autoren, betreibt bereits seit 10 Jahren Forschung und Lehre im diesem Bereich.

In der hier präsentierten Studie wird Design Thinking als Mindset, Prozess und Werkzeugkiste definiert. Als Mindset ist Design Thinking durch verschiedene Charakteristika definiert: eine Kombination von divergentem und konvergentem Denken sowie eine starke Orientierung an sowohl den versteckten als auch den offensichtlichen Bedürfnissen der Kunden und Nutzer. Prototyping steht hierbei als Lösungsentwicklung stark im Vordergrund. Als Prozess wird Design Thinking als Kombination von Mikro- und Makroprozessen gesehen.

Der Mikroprozess, als Innovation per se, besteht aus den Schritten: «Definiere das Problem», «Bedürfnisermittlung und Synthese», «finde Ideen», «erstelle Prototypen» und «Teste». Der Makroprozess besteht aus Meilensteinen, basierend auf verschiedenen Prototypen, die unterschiedlich definierte Anforderungen erfüllen müssen. Als Werkzeugkiste nimmt Design Thinking Bezug auf die Anwendung von zahlreichen Methoden und Techniken verschiedener Disziplinen: Aus Design, aber auch Informatik, Ingenieurswissenschaften und Psychologie.

An der Universität St. Gallen wird Design Thinking als problemorientierter Kurs in Zusammenarbeit mit Forschungspartnern aus der Wirtschaft unterrichtet. In den letzten zehn Jahren konnten so mehr als 40 Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Forschung im Bereich des Design Thinking an der Universität St. Gallen konzentriert sich auf das «Modelling» von Design Thinking Prozessen und deren Anwendung auf «Entrepreneurship Initiativen».

In der nahen Zukunft wird erwartet, dass Design Thinking als innovative Methode in Firmen stärker angewandt und ein integraler Teil der Managerausbildung werden wird (besonders im Bereich der Innovation). Zusätzlich wird es an der Schnittstelle von Design, Designmanagement und Ingenieurswissenschaften weiterentwickelt werden.

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