Recht

Das Krankenversicherungs-Gesetz (KVG)


Einheitliche Finanzierung ambulant – stationär (EFAS) und Pflegefinanzierung: Wo drückt der Schuh?

Overview

Programme Description

Themen
Die Finanzierung im eidgenössischen Krankenversicherungsgesetz (KVG) kommt erneut auf den Prüfstand. Selten schien die Wahrscheinlichkeit so hoch, dass sich tatsächlich auch etwas fundamental verändert und dies gleich doppelt. Einerseits wird mit Hochdruck an einer Lösung für eine einheitliche Finanzierung ambulant – stationär (EFAS) gearbeitet, anderseits hat das Restkosten-Urteil des Bundesgerichts im Bereich der Langzeitpflege-Finanzierung zu intensivierter politischer Betriebsamkeit geführt. Welche Lösungen zeichnen sich ab? Wie weit soll EFAS gehen? Soll sie auch die Langzeitpflege einbeziehen? Oder soll diese bewusst anders finanziert werden? Was geschieht mit den zu viel bezahlten Beiträgen der Versicherten und der privaten Haushalte als Folge der zu hohen Betreuungstaxen? Welche Hindernisse sind bei der Umsetzung geplanter Reformvorhaben zu überwinden? Welche Details sind zu regeln? Welche Fragen können nicht losgelöst davon betrachtet werden? Und vor allem: Mit welchen Auswirkungen auf Versicherte und Steuerzahler, auf Patienten, auf Kantone bzw. Versicherer, Spitäler, Pflegeheime und andere Akteure im Gesundheitswesen dürfte zu rechnen sein? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die einmal jährlich stattfindende KVG-Tagung im Jahr 2019.

Target Audience

Alle mit dem KVG befassten Personen.

Infos

Start Dates
Duration
1 Tag
Number of ECTS Credits
0
Level of Experience
Inhaber / Gründer
Unternehmensleitung
Höhere Führungskraft
Bereichsleitende
Fachspezialist/-in
Programme Type
Tagung / Konferenz
Price
CHF 560.-
Special Discounts
CHF 520.- nur elektronische Unterlagen
Location
Swissôtel Zürich
Individual Modules Bookable
No
Flexible Entry
No
Programme Language
German

Programme Benefits

Anerkennung Fortbildungsveranstaltung SIM: 5 Credits

Content & Faculty

Themen

  • Eine Auslegeordnung zum Einstieg
  • Mögliche Geschäftsmodelle für Spitäler aus Sicht der Politik
  • Mögliche Geschäftsmodelle für Spitäler aus Sicht der Santésuisse
  • Welche Geschäftsmodelle für Spitäler sind noch zukunftstauglich?
  • Tariferosion im ambulanten Bereich und mögliche Gegensätze
  • Lösungsansatz: Übertragung ärztlicher Aufgaben auf nicht-ärztliches Personal und was es dabei zu beachten gilt
  • Lösungsansatz: Schaffung von Gesundheitspraxen; Berücksichtigung von Skill-Grade-Mix und was es dabei zu beachten gilt
  • Welche Geschäftsmodelle sind für den ambulanten Bereich noch zukunftstauglich?

Tagungs- und Diskussionsleitung

  • Dr. oec. HSG Willy Oggier
    Gesundheitsökonomische Beratungen AG, Küsnacht
  • Prof. Dr. Ueli Kieser
    Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis an der Universität St.Gallen

Referierende

  • Ständerat Josef Dittli
    Präsident, curafutura, Attinghausen
  • Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger
    Vorsteher Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt
  • Michael Jordi
    Zentralsekretär, Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK, Bern
  • Stefan Meierhans
    Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Preisüberwachung, Bern
  • Nationalrat Dr. Beat Walti
    Präsident, Privatkliniken Schweiz, Wenger & Vieli AG, Zürich
  • Verena Nold
    Direktorin, santésuisse, Solothurn
  • Nationalrat Laurent Wehrli
    Präsident, CURAVIVA Schweiz, Bern

Further information

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